SEO-Plugins für WordPress

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SEO-Plugins für WordPress

Obwohl WordPress von Haus aus relativ suchmaschinenfreundlich entwickelt wurde, lohnt der Einsatz guter SEO-Plugins für WordPress.

Unzählige SEO-Plugins buhlen um die Gunst der WordPress-Nutzer und bieten manuelle oder halbautomatische Suchmaschinenoptimierung – auch für unerfahrene Seitenbetreiber. Doch welche WordPress-Plugins taugen und worauf müssen Website-Betreiber achten? Wir verschaffen einen Überblick.

SEO-Plugins für WordPress

WordPress SEO von Yoast

Das Plugin hilft euch bei nahezu allen WordPress SEO Optimierungen und gibt umfassende Anleitungen für SEO-Einsteiger. In der Premium-Version für 79 Euro (für eine Seite) erhaltet ihr außerdem Vorschläge für interne Links, einen Redirect-Manager und weitere Features. Außerdem bietet Yoast kostenpflichtige WordPress-Plugins für Video SEO, Local SEO und News SEO.

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All in One SEO Pack

Das All in One SEO Pack gehört zu den am meisten heruntergeladenen SEO-Plugins für WordPress. Es bietet unter anderem Support für AMP, optimiert Meta Titel für Google und verhindert Duplicate Content. Die Pro-Version ab 68 US-Dollar bietet darüber hinaus unter anderem ein Video-SEO-Modul und erweiterten Support für Woocommerce.

wpSEO

Das deutschsprachige Plugin wpSEO ist besonders für Einsteiger geeignet. Neben der intuitiven Bedienoberfläche bietet die Erweiterung Optimierungshilfe für fast alle Onpage-SEO-Faktoren. Das Plugin kann für zehn Tage kostenlos genutzt werden. Danach kostet die Lizenz je nach Leistungsumfang zwischen 24,99 Euro und 119,99 Euro.

Delucks

Das WordPress-Plugin von Delucks hilft unter anderem bei der Optimierung von Metadaten, der URL-Struktur und Sitemaps.

Die Premium-Version für 60 Dollar bietet unter anderem Funktionen zur Textoptimierung, für Mikrodaten und Social Sharing.

SEO Optimized Images

Idealerweise zeichnen Website-Betreiber alle verwendeten Bilder händisch mit keyword-optimierten Alt- und Title-Tags aus. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht in allen Fällen praktikabel, insbesondere wenn die schreibenden Autoren einer Website regelmäßig wechseln. Hier hilft SEO Optimized Images. Das SEO-Plugin ergänzt alle verwendeten Fotos und Grafiken automatisch gemäß vorher festgelegten Optionen um Alt- und Title-Tags.

Smush.it

Allzu große Fotos und Grafiken ziehen die Ladezeiten einer Website in die Länge. Dies schadet nicht nur den Rankings der Website, sondern auch der Nutzererfahrung jedes Besuchers. Das WordPress-Plugin WP Smush.it reduziert die Größe aller hochgeladenen Bilder automatisch. Obwohl der Einsatz dieser Erweiterung die Upload-Zeiten verlängert, lohnt die Integration.

WordPress-Plugins für Caching

Es lohnt sich, die statischen Elemente einer Website per Caching auf dem Server bereitzuhalten. Dies vermeidet unnötige Datenbankabfragen und reduziert Ladezeiten. Auf dem Markt der WordPress-Plugins stehen unzählige Anwärter zur Auswahl. Hier nur zwei Beispiele:

WP Super Cache

WP Super Cache generiert anhand des dynamischen WordPress-Blogs statische HTML-Files, die dann anstatt der großen WordPress-PHP-Scripte verarbeitet werden.

W3 Total Cache

Das Plugin W3 Total Cache ist für erfahrene Nutzer geeignet. Es ermöglicht unter anderem die Integration eines Content Delivery Networks (CDN), dessen Einrichtung TutsPlus in dieser Anleitung erklärt.

SEO-Plugin für XML-Sitemaps

Mit einem Plugin wie Google XML Sitemaps stellen Seitenbetreiber sogenannte XML-Sitemaps für Suchmaschinen wie Google bereit. Sie lassen dessen Crawler wissen, wie die Website strukturiert ist und ermöglichen ein effizienteres Crawling. Ein solches Plugin ist vor allem bei größeren Seiten wichtig, kann laut Google aber auch bei kleineren Seiten helfen.

Related Posts: Yet Another Related Posts Plugin

Wer interne Links zur Suchmaschinenoptimierung nutzen möchte, kommt nicht um ein SEO-Plugin wie Yet Another Related Posts Plugin (YARPP) herum. Es hilft bei der Integration ähnlicher Artikel gegen Ende einer Seite und führt somit Besucher sowie Suchmaschinen tiefer in die Struktur einer Website.

Zentralarchiv für bessere Crawlability: Simple Yearly Archive

Wenn du über mehrere Monate oder Jahre hinweg einige hundert (oder tausend) Beiträge veröffentlicht hast, bietet sich ein prominent verlinktes Archiv an. Es verschafft Crawlern einen strukturierten Zugang zu allen veröffentlichten Beiträgen und erspart ihnen endlos lange Klickstrecken durch paginierte Artikellisten. Mit Simple Yearly Archive kannst du ein solches Archiv einfach umsetzen.

Broken Link Checker

Der Broken Link Checker prüft alle Inhalte einer Installation auf „tote Links“. Liefert ein Link, Bild oder Redirect einen 404-Fehler, informiert das Plugin den Seitenbetreiber über ein Dashboard sowie optional per E-Mail. Nutzer können die Links anschließend mithilfe des Plugins editieren und sicherstellen, dass interne und externe Links mit validen Zielen ausgestattet sind und Crawler nicht in die Irre führen. Wer für diesen Fall kein eigenes Plugin installieren will, kann kleine Websites auch regelmäßig mit Software wie dem Screaming Frog oder Ryte FREE prüfen.

301-Redirects: Redirection

Sollten Nutzer die Permalinks ihrer Website ändern, treten in der Regel zahlreiche 404-Fehler auf. Bei größeren Seiten ist es nicht praktikabel, die auftretenden Fehler händisch zu beseitigen, nachdem sie von SEO-Plugins für WordPress wie dem Broken Link Checker identifiziert wurden. Abhilfe schafft in diesem Fall ein Plugin wie Redirection, mit dem Nutzer manuell oder halbautomatisch 301-Weiterleitungen einrichten können.

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