WordPress Theme kaufen – Checkliste

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Wordpress Theme kaufen - Checkliste

Du willst ein WordPress Theme kaufen? Es gibt für WordPress eine Vielzahl von sogenannten „Premium-Themes“, die häufig mit vielen Einstellungsmöglichkeiten werben.

In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du beim Kauf eines WordPress Premium Theme achten solltest.

Themes sind nicht pauschal schlecht, nur weil sie kostenlos angeboten werden, und nicht pauschal gut, wenn sie etwas kosten. Wenn ihr vor der Wahl steht ein kostenpflichtiges Theme zu kaufen, helfen dir folgende Punkte.

WordPress Theme kaufen – Checkliste

  • Ist das Theme kompatibel der aktuellen WordPress-Version?
  • Ist es für Übersetzungen vorbereitet?
  • Ist es unabhängig von Plugins oder Theme-Frameworks wie dem Visual Composer?
  • Ist es gut dokumentiert?
  • Sind Updates im Preis inbegriffen?
  • Entspricht die Programmierung deutschem bzw. europäischen Datenschutz?
  • Ist es optisch attraktiv und responsive?
  • Sind alle Funktionen enthalten, die du benötigst?
  • Ist das Theme Performance- oder Suchmaschinen-Optimierung?

Nicht blenden lassen durch Funktionen

Lasst dich nicht von der Vielfalt an angebotenen Funktionen blenden. Ein WordPress-Theme sollte sich nur um die Darstellung der Inhalte kümmern, nicht darum, dass der Nutzer Inhalte erstellen kann. Wenn du also beispielsweise auf der Suche nach einem Theme für dein Fotografen-Portfolio bist und eins findet, das eine Portfolio-Funktion mitbringt, dann nicht gleich zuschlagen!

So lange du das eine Theme benutzt, ist alles gut. Wenn du aber irgendwann mal nicht mehr mit dem Theme zufrieden bist und wechseln möchtest, verlierst du alle Inhalte, die über Theme-Funktionen angelegt wurden – im oberen Beispiel wären das Portfolio.

Diesen Inhalt musst du dann wieder mühsam neu anlegen, um sie mit einem anderen Theme zu nutzen. Sehr beliebt sind beispielsweise Shortcodes, die Themes mitbringen und die natürlich auch nicht mehr funktionieren, wenn du ein anderes Theme installierst.

Für Funktionen, die über die Darstellung der Inhalte hinausgehen, immer auf Plugins setzen, damit du die Funktionen auch nach einem Theme-Wechsel noch hast.

Theme-Demo mit deinen Inhalten und Bildern

Bei Theme-Demos wird meist mit sehr hochwertigen Fotos gearbeitet und alles ist sehr harmonisch. Das kann ein bisschen anders aussehen, wenn du das Theme mit deinen eigenen Inhalten bestückst. Wenn du also begeistert vor einer Theme-Demo sitzt, behalte im Hinterkopf, wie das ganze wohl mit deinen Inhalten aussehen wird.

Gehe sicher, dass es sich um ein Theme für WordPress (und das richtige WordPress) handelt. Auf einigen Plattformen, wo du WordPress Theme kaufen kannst, werden daneben auch noch andere Template-Arten vertrieben, zum Beispiel auch reine HTML/CSS/JS-Vorlagen. Achte deshalb darauf, dass du dich im richtigen Bereich befindest und nicht versehentlich ein Template für ein ganz anderes System kaufst.

Zudem gibt es einmal die selbstgehostete Variante von WordPress, und die von WordPress.com. Auch hier musst du ein bisschen aufpassen – ein Theme für die WordPress.org-Funktion kann nicht einfach für eine WordPress.com-Site genutzt werden und andersrum. Es gibt auch andere Angebote, bei denen du nicht einfach ein beliebiges Theme installieren kannst – bei dem Managed-Wordpress-Hosting von 1und1 ist das beispielsweise nicht möglich.

Support, Updates, Reviews, Rückerstattung

Achte darauf, wie lange du dich, im Notfall, an den Entwickler wenden kannst. Und darauf, welche Arten von „Support“ geboten werden. Wenn es gut läuft, gibt es die Möglichkeit, dem Entwickler schon vor dem Kauf Fragen zu stellen (Pre-sale).

Zudem solltest du dir (sofern vorhanden) Reviews zum Theme anschauen. Wichtig ist hier, sich nicht einfach auf die Sterne zu verlassen, sondern auch einen Blick auf die Bewertungen zu werfen. Eine 1-Stern-Bewertung kann auch wegen etwas abgegeben worden sein, das mit dem Theme nichts zu tun hat. Auch interessant ist die Reaktion von Entwickler-Seite auf Reviews.

Darüber hinaus musst du darauf achten, wie lange du nach dem Kauf Updates für dein Theme bekommst und ob eine Rückerstattung möglich ist, wenn euch das Theme doch nicht gefällt.

Anpassbarkeit des Themes

Wenn du eine sehr detaillierte Vorstellung davon hast, wie deine Website aussehen soll, wird es vermutlich schwer, ein genau passendes Theme zu finden. Wenn du also ein ähnliches Theme gefunden hast, prüfte, ob die notwendigen Anpassungen am Design vielleicht schon mit den Einstellungsmöglichkeiten machbar sind (etwa Linkfarben), oder ob ihr ein Child-Theme nutzen müsst.

Wenn ein Child-Theme zum Einsatz kommen soll, wäre es optimal, wenn ein minimales Child-Theme bereits von Entwickler-Seite angeboten werden würde.

Aktualität

Oft wird bei Themes angezeigt, bis zu welcher Version sie getestet wurden. Falls da größere Abstände zur aktuellen Version stehen, solltest du gegebenenfalls nachhaken, was da los ist und ob der Entwickler eventuell nicht mehr an dem Theme weiterarbeitet. Aber auch ein etwas größerer Abstand ist kein Grund, das Theme gleich auszuschließen – oft laufen Themes problemlos mit einer neuen WordPress-Version. Nachfragen kostet bekanntlich nichts und verschafft dir Gewissheit, ob das Theme noch aktiv betreut wird.

WordPress Theme kaufen und anpassen lassen

Selbstverständlich kannst du Anpassungen an einem gekauften Premium-Theme durch eine WordPress Agentur durchführen lassen. Somit lässt sich die Gestaltung individualisieren oder Funktionen ergänzen. Leider ist der Funktionsumfang vieler Premium-Themes mittlerweile sehr groß. Man spricht hier auch von Baukasten-Themes oder sog. Multi-Purpose-Themes. Themes dieser Art versuchen mit möglichst vielen Funktionen für jedes Projekt geeignet zu sein – was den kommerziellen Erfolg für den Entwickler steigert.

Leider erschwert genau dieser Funktionsumfang die Handhabung für Laien und Anpassungen an einem solchen Themes sollte dann von Profis durchgeführt werden.

 

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